Botox: Schönheit oder Gesundheitsrisiko?

Seit ungefähr 30 Jahren wird das Zaubermittel namens Botox eingesetzt. Vor Jahren war es ein Mittel, welches nur von Prominenten bezahlt werden konnte, heute kann es sich jeder spritzen lassen.

Mit dem Alter kommen die ersten Falten, dieser Tatsache müssen wir ins Auge sehen. Die Jahre hinterlassen nun mal Ihre Spuren und sind auch so von der Natur gewollt. Ein Nachteil hat das Ganze, jeden Morgen vor dem Spiegel stellt man fest, dass sich das Aussehen eher negativ verändert.

Falten sind und bleiben nicht schön, sind aber natürlich. Mit sogenannten Faltencremes oder ähnlichen Mitteln aus dem Geschäft wird versprochen, das dieser Vorgang gemindert werden kann. Aber wie wir wissen, ist die Natur hartnäckig und das auch beim Menschen. Warum nicht ein bisschen Gesichtstuning?

Glatte, faltenfreie Haut im Alter, davon träumt jeder und dieser Traum kann nicht mit irgendwelchen Cremes verwirklicht werden. Botox verspricht ein junges Aussehen, allerdings ist die Behandlung sehr kostspielig und zweitens kann das ganze nach hinten losgehen.

Die Behandlung

SpritzeHierbei handelt es sich um einen kosmetischen Eingriff. Botox wird mit einer Spritze injizieret. Dabei ist es gut möglich, dass eine Behandlung mit 20 Stichen verbunden ist. Der Stoff wird an bestimmten Stellen im Gesicht in den Nerv gespritzt und verursacht eine Art Lähmung. Dadurch wird die Reizübertragung vom Nerv zum Muskel verhindert und somit können auch keine Falten entstehen.

Erste Wirkungen sieht man bereits nach drei Tagen, bis zu einem endgültigen Ergebnis muss der Patient ungefähr zehn Tage warten. Aber Schönheit hat Ihren Preis und wie jedes andere Medikament verliert auch das Botox nach gewisser Zeit seine Wirkung. Somit muss die Behandlung wiederkehrend alle drei oder sechs Monate wiederholt werden.

Ein Allzweck Wundermittel?

Wie bereits erwähnt handelt es sich bei Botox um ein Betäubungsmittel, einige sprechen sogar von einem Nervengift. Im Internet kursieren Gerüchte, das dieses Wundermittel auch bei ganz anderen Sachen geholfen hat. Die einen schwören darauf Ihre Migräne auf diesem Weg in den Griff zu bekommen, andere nutzen es um Ihre Nackensteifheit zu zu beseitigen. Bestätigt wurde nur wenig, jedoch möchte man in Zukunft das Botox bei Patienten mit Depressionen oder ähnlichen Krankheiten verabreichen. Angeblich soll durch die Betäubung eine Linderung der psychischen Problemen hervorgerufen werden.

Aber wie gesagt handelt es sich um Gerüchte. Das Botox auch anders eingesetzt wurde, ist ebenfalls kein geheimniss, jedoch gibt es kein Indiz dafür, dass es geholfen hat.

Vom Wundermittel zur Todeswaffe

Da es sich um eine Art Betäubungsmittel mit einer sehr langen Wirkung handelt, kann Botox unter Umständen zum Tod führen. Wird es beispielsweise im Hals injizieret und der Arzt trifft den falschen Nerv, dann kann es zu einer Lähmung der Atemwege kommen. Dies würde zum ersticken führen. In anderen Fällen wurde auch zu viel injizieret, was ebenfalls zum Tod führte.

Wer schön sein will, muss leiden, allerdings darf man keinen Hinterhofarzt aufsuchen, denn der Umgang mit Botox muss gekonnt sein. Aus der Schönheit kann ganz schnell eine Entstellung werden. Nicht selten wirken die Gesichter wie eine Art Maske. Dass es schnell nach hinten losgehen kann, sah man schon bei einigen Prominenten.

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